Das vorliegende
Schulprogramm ist das Entwicklungsprogramm
der SHS Frauenkirchen, das Ziele und Maßnahmen in verschiedenen
Qualitätsbereichen (z.B. Unterricht, Lebensraum Schule, Schulmanagement,
Außenbeziehungen, Personalentwicklung) festschreibt und so als
Orientierungshilfe für pädagogisches Handeln und als Information für die
Öffentlichkeit dient.
Das Schulprogramm ist eine Vereinbarung zwischen der Direktion und
den Lehrern, Schülern und Eltern der Schule und verpflichtet alle Beteiligten
zum Bemühen, seine Umsetzung zur zentralen Aufgabe ihrer gemeinsamen und
individuellen Tätigkeit zu machen.
Es stellt einerseits eine
verlässliche Ziel-, Planungs- und
Umsetzungserklärung dar, andererseits kann es sich neuen Gegebenheiten
anpassen und Innovationen aufnehmen.
Seine Inhalte stellen sich
einer systematischen Evaluation, deren Ergebnisse prozessorientiert wiederum in
den Regelkreis des Schulprogramms
einfließen.
Es kann daher zu keinem
Zeitpunkt als ein endgültiges Produkt angesehen werden.
Das Schulprogramm ist in
vier Bereiche gegliedert:
Der erste Abschnitt, das Leitbild, ist eine Darstellung der anzustrebenden Ziele unserer Schule und
der richtungsweisenden Prinzipien für die Umsetzung der oben genannten
Qualitätsbereiche.
Der zweite Abschnitt, das Profil, ist eine Bestandsaufnahme der
vorhandenen Unterrichtsangebote und stellt somit die charakteristischen Merkmale
unserer Schule vor.
Der dritte Abschnitt, das Schulprogramm im engeren Sinn, umfasst
eine detaillierte Darstellung der einzelnen Qualitätsbereiche im Hinblick auf
Inhalt und Umsetzung.
Der vierte Abschnitt, der Jahresplan (jährlicher Aktionsplan), zeigt im Überblick die Vorhaben, die zur Bearbeitung und Umsetzung in nächster Zukunft anstehen.
Bildungsziele und Inhalte
Wir bekennen uns zu einer Schule, deren Bildungsziele im gemeinsamen
Europa bestehen können: Fremdsprachen, Einsatz moderner Unterrichtsmittel
und Telekommunikation, Wegbereitung für
weiterführende mittlere und höhere Schulen und Beruf.
Bildung ist für uns mehr als nur reine Wissensvermittlung.
Die ganzheitliche Persönlichkeitsbildung steht im Vordergrund unserer
pädagogischen Bemühungen.
Unterricht
Wir fordern hohe Leistungsbereitschaft vor allem von den Schülern der
I. Leistungsgruppe. Wir nehmen Rücksicht auf die besonderen Neigungen der
Schüler (Sport, EDV, Maschine-Schreiben,...)
Schule als Lebensraum
Pünktlichkeit, Höflichkeit, positive Einstellung zur Arbeit,
Verständnis für schwächere Mitschüler gelten als wichtiger Bestandteil unseres
Zusammenlebens
Das Klima am Lernort, die Formen der Konfliktbewältigung, das Ethos des
Zusammenlebens sind für unsere Schulgemeinschaft ständige Herausforderung
Schülerfreundlichkeit
Wir versuchen, an unserer Schule eine Atmosphäre der Geborgenheit und
des Vertrauens zu schaffen.
Kooperation und
Kommunikation der Schulpartner
Sehr wichtig ist uns der ständige Kontakt zu den Erziehungsberechtigten.
Wir sind stolz auf die gute Kommunikation und Zusammenarbeit unter den
Lehrkräften.
Das Wohlbefinden von Schülern und Lehrern, die Einbeziehung der Eltern
in den pädagogischen Entscheidungsprozess sind für uns Merkmale einer guten
Schule.
Schulmanagement
Die Führung unserer Schule zeichnet sich durch ihren kommunikativen und
konsensbereiten, jedoch zielorientierten Stil aus.
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen miteinander respektvoll um.
Sie können sich darauf verlassen, dass jede Einzelne / jeder Einzelne
so handelt, dass das gemeinsame Wohl und die gemeinsamen Ziele gefördert werden, und dass jede Einzelne /
jeder Einzelne in ihrem / seinem jeweiligen Betätigungsfeld
verantwortungsbewusst und unter Einsatz ihrer / seiner Stärken handelt.
Lernen durch Teamarbeit fördert die Qualität.
Wichtige Belange unserer Schule werden im Team gelöst, so erhöht sich die Identifikation aller an der Schule Beteiligten.
Wir sind eine Hauptschule im
ländlichen Raum. 168 Schülerinnen und Schüler werden in 8
Klassen unterrichtet. Alle Qualifikationen
für den Besuch von weiterführenden Schulen können erworben werden.
In der 1. Klasse: Hauptaugenmerk auf Maschine-Schreiben und
Einführung in Informatik
In der 2. Klasse: Textverarbeitung, Grundlagen der Informatik, sicherer Umgang
mit PC,...
In der 3. Klasse: Informatik als
unverbindliche Übung
In der 4. Klasse: Informatik als
unverbindliche Übung
verstärkter Unterricht in allen Fächern
im Informatik-Raum
Modern ausgestattete PC-Räume, zwei PC-Räume mit Internetanschluss und Vernetzung. CD-u. DVD-Brenner, ... stehen den Schülern zur Verfügung..
Schulbezogene
E-Mail-Adressen für alle Schüler der 3. und 4. Klasse.
1.
- 4.Klasse (Pflichtgegenstand)
Englisch
1. - 4.Klasse (2 Wochenstunden) Ungarisch
als unverbindliche Übung
England -Aufenthalte
in den Sommerferien
Sprach- und Ferienlager in Dunasziget (Ungarn)
1. bis 4. Klasse: je 7 Sportstunden / Woche
In den 3. und 4. Klassen vertiefende Einblicke in die Arbeits- und
Berufswelt durch Betriebsbesuche., intensive Kontakte zu weiterführenden
Schulen.
Fußball-, Volleyball-Schülerliga, Sportveranstaltungen, Sportwochen, Theaterfahrten, Projektwochen, Projektunterricht, Umwelterziehung
im
engeren Sinn
4.1.
Angebot und Methoden im Unterricht
Ab dem Schuljahr 2002/2003 wird in den
1. Klassen
Informatik als Pflichtgegenstand
geführt. In den 2. bis 4.
Klassen wird Informatik zur Zeit als
unverbindliche Übung
angeboten. In den 3. und 4. Klassen wird auch in den anderen Unterrichtsfächern
am PC gearbeitet. Durch die geringere Schülerzahl kann vor allem im Gegenstand Geometrisches
Zeichen (maximal 13 Schüler) jeder Schüler intensiv am Computer arbeiten.
Jeder Schüler der 3. und 4. Klasse besitzt
eine schulbezogene E-mail Adresse im
Internet. Alle Schülerinnen und Schüler haben freien Zugang zum Internet in einem speziellen
Unterrichtsraum, der mit neuesten PCs ausgerüstet ist..
Unsere Sportklassen haben im Vergleich zum
Standard-Angebot einer Hauptschule ein verstärktes Angebot an Sportstunden
(siehe Profil Seite 5). In den 1. Klassen der Sporthauptschule wird großer Wert
auf Entwicklung der Teamfähigkeit gelegt.
Sportliche Schwerpunkte Knaben: Fußball,
Basketball, Handball, Laufen
Sportliche Schwerpunkte Mädchen: Volleyball, Handball, Laufen.
Lehrer haben teilweise Zusatzausbildungen in Snowboard (Prüfungskurs), Schi-Alpin (Prüfungs- und Leitungsberechtigungskurs) und Tennis (Übungsleiterkurs im Bgld Tennisverband). Regelmäßige Weiterbildungskurse in den Sportarten Basketball, Volleyball und Handball gewährleisten ein qualitativ hochstehendes Training in diesen Sparten. Die Teilnahme an Bezirks- und Landesmeisterschaften wird durch gezieltes Technik- und Aufbautraining vorbereitet. Zwei Lehrer sind als Marathonläufer besonders geeignet, die Schüler zum Laufen zu motivieren.
Ungarisch
(2 Stunden in der
Woche) wird den Schülerinnen und Schülern Schulstufen-übergreifend als
Unverbindliche Übung angeboten.
Die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch
werden in drei Leistungsgruppen unterrichtet.
Lehrer der Schule organisieren und leiten
alljährlich in den Ferien einen England-Aufenthalt sowie ein Sprach-
und Ferienlager in Dunasziget (Ungarn). An der Schule gibt es außerdem
rege Aktivitäten mit der Partnerschule in Mosonmagyarovar (Ungarn) als wertvolle Maßnahmen zur Erhöhung der
sprachlichen, sozialen und interkulturellen Kompetenz
Für Berufsorientierung sorgen
Betriebsbesuche, regelmäßige Informationsveranstaltungen sowie Besuch im
Berufsinformationszentrum in Eisenstadt. In der 4.Klasse erfolgt eine intensive
Schullaufbahn-Information durch den Berufsberater.
Täglich wird für die Schüler mit
Nachmittagsunterricht auch ein warmes Mittagessen angeboten.
Ein fixes Theaterabonnement für die
Schule ermöglicht den regelmäßigen Besuch von Theater-, Musical- und sonstigen
Kulturveranstaltungen.
Wir nutzen die didaktischen Hilfsmittel, tragen Sorge für deren Aktualität und bekennen uns zur Methodenvielfalt.
Den Schülerinnen und Schülern der 1.Klassen
wird in der Übertrittsphase aus der
Volksschule besondere Aufmerksamkeit und Sensibilität entgegengebracht. Wir
berücksichtigen deren unterschiedliche Schulerfahrungen und Leistungsniveaus.
Wir sind bestrebt, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine intensive Betreuung zukommen zu lassen.
Wir entwickeln Methoden und Strategien zur Bewertung der Qualität unseres
Unterrichts sowie unserer pädagogischen Arbeit und wenden sie an. (Fragebogen,
gegenseitiger Unterrichtsbesuch,...)
4.2. Lebensraum Klasse und Schule
Die Schulpartner arbeiten gemeinsam an der Gestaltung der Klassenräume und des gesamten Schulgebäudes. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft tragen - ihren Möglichkeiten entsprechend - dazu bei.
Arbeiten und Ideen von Schülerinnen und
Schüler sind wesentliche Gestaltungselemente.
Den schonenden Umgang mit
Ausstattungsgegenständen, die von den Schulpartnern gemeinsam erstellte Hausordnung ist für uns ein notwendiges
Regelwerk im Sinne eines guten Zusammenlebens und wir achten daher besonders
auf deren Einhaltung.
4.3. Schulmanagement
Es gibt zwischen dem Schulmanagement
(Direktion, Elternvertretern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) keine formalen
Barrieren .
Die Schulleitung fördert Spontanprozesse.
Persönliches Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird erwartet
und gewürdigt.
Das Schulmanagement arbeitet
partnerschaftlich zusammen. Dabei wird auf die Mitbestimmung und die Mitverantwortung
aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Wert gelegt.
Das positiv geprägte Klima zwischen den Schulpartnern wird dadurch aktiv und verantwortungsbewusst gefördert.
Im Sinne einer zielgerichteten Gestaltung des
Schulprogrammes wird, neben der individuellen Fortbildung der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, ein schulzentrierter
Fortbildungsplan initiiert bzw. koordiniert:
Im Schuljahr
2008/2009 beschäftigen wir uns verstärkt mit dem
Thema – Weiterentwicklung von Unterrichtsqualität.
Darüber hinaus verpflichtet sich das
Schulmanagement, die Evaluation der
Ziele und Inhalte des Schulprogrammes periodisch in die Wege zu leiten.
4.4.
Außenbeziehungen
Die Schule ist interessiert an einem gesunden
Maß an Öffentlichkeitsarbeit und setzt diesbezüglich passende Aktivitäten:
Jahresbericht (für alle Eltern), Präsentationen und Medienkontakte (Gemeindenachrichten, Bezirkszeitung,
BKF,...).
Die Internet-Homepage für unsere
Schule wurde in Zusammenarbeit mit der Handelsakademie Frauenkirchen gestaltet.
Die Weihnachtsfeier (300 Besucher)
wird alljährlich zu einem viel beachteten kulturellen Ereignis für die
Gemeinde.
Am Martini-Lauf in der Fußgängerzone
Frauenkirchen, organisiert vom Lehrerteam der Sporthauptschule nehmen
alljährlich an die 800 Schülerinnen und Schüler des Bezirkes Neusiedl am See
teil.
Besondere Bedeutung kommt dabei der individuellen Beratung der Eltern von zukünftigen Schülerinnen und Schülern in den Volksschulen zu.
Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler werden in Schulaktivitäten eingebunden.
Gesellschaftlichen Entwicklungen wollen wir
Rechnung tragen, Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur
sind willkommene Gäste im Schulgeschehen.
Die internationale Schulpartnerschaft mit
der Mora Ferenc Altalanos Iskola in Mosonmagyarovar (Ungarn) bildet eine
wesentliche Grundlage im pädagogischen
Bemühen, unsere Schülerinnen und Schüler zu
Weltoffenheit, Toleranz und kultureller Vielfalt zu erziehen.
4.5. Personalentwicklung
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Schule bemühen sich, durch Fortbildung, individuelle Reflexion und Evaluation
ihrer Tätigkeit einen möglichst hohen Grad an Professionalität zu erreichen.
Diese orientiert sich maßgeblich an den Tätigkeitskriterien im
Schulprogramm. Zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen die Anforderungen, die sich aus dem
Schulprogramm ergeben, erfüllen können und sich mit den Inhalten so weit wie
möglich identifizieren.
5.
Jahresplan
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Der Jahresplan enthält jährlich jeweils auch ein pädagogische Schwerpunkte.
Für das Schuljahr 2008/2009:
Qualität des Unterrichts
Qualität und Ausmaß der HÜ (inkl. Qualität der Korrektur)
Kommunikation Lehrer - Schüler, Lehrer - Eltern;
Schule = Dienstleistungsbetrieb
um Kunden werben
Kundenzufriedenheit anstreben
6.Allgemeine Beurteilungskriterien
Aktive Mitarbeit in den Unterrichtsstunden
Fähigkeiten in Sozialformen zusammenzuarbeiten (Gruppen-, Partner- und Projektarbeit)
Beteiligung an Klassengesprächen und Diskussionen
Ergänzende Vertiefung durch Hausübungen – Genauigkeit, Sorgfalt und Vollständigkeit der schriftlichen Arbeiten werden zur Beurteilung herangezogen.
Erkennen von logischen Zusammenhängen und Umsetzung in die Praxis
Wissen selbstständig erwerben; Sammeln von Informationen und Materialien (Bücher, Medien, Internet,....)
In Deutsch u. Mathematik werden 4 Schularbeiten pro Schuljahr und Gegenstand geschrieben.
In Englisch werden in der 1. Klasse 3 Schularbeiten, in der 2., 3. u. 4. Klasse auch jeweils 4 Schularbeiten pro Schuljahr geschrieben
Die Schularbeitsnoten werden mit etwa fünfzig Prozent in der Jahresnote berücksichtigt.
Neben den oben angeführten sind folgende weitere Kriterien in den einzelnen Gegenständen für die Schulnoten maßgebend:
Deutsch:
Verfassen von Texten – Schularbeiten:
Aufbau und Themenbehandlung
Ausdruck und Sprachrichtigkeit
Rechtschreibung
freies Sprechen
Lesen (vorbereitetes und nicht vorbereitetes, sinnerfassendes)
Textvortrag (freies Rezitieren)
Schularbeiten im herkömmlichen Sinn
Kenntnisse in der Anwendung von grammatischen Strukturen
Rechtschreibtraining, spezifische Rechtschreibübungen, Diktate
Präsentation von individuellen Arbeiten - Buchvorstellungen, Referate
Mathematik:
Die Schularbeiten werden nach gedanklicher und rechnerischer Richtigkeit beurteilt. Bei Aufgaben, die zeichnerisch zu lösen sind, wird neben der gedanklichen Richtigkeit auch auf die Genauigkeit und Sauberkeit der Ausführung besonders geachtet. Jede Schularbeit wird nach einem Punkteschlüssel beurteilt.
Die ständige Mitarbeit (z.B.: Erarbeitung von Problemlösungen, Erkennen von logischen Zusammenhängen, kritisches Betrachten von Ergebnissen, Arbeitshaltung bei Gruppen-, Partner-, Einzel- oder Projektarbeit) im Unterricht ist ebenso Teil der Leistungsbeurteilung wie Lernzielkontrollen am Ende eines Themenbereiches.
Auch die Ausführung von zugewiesenen Arbeitsaufträgen (z.B.: Sammeln von Unterrichtsmaterialien, Sorgfalt bei Hausübungen, Vorhandensein von Arbeitsmitteln,....) wird bei der Leistungsbeurteilung berücksichtigt.
Englisch:
Für die Beurteilung von Schularbeiten sind folgende fachliche Aspekte maßgebend:
Lese- und Hörverständnis
Ausdrucksweise und Stil
grammatikalische Korrektheit
Wortschatz
Inhalt, wobei entsprechend der Themenstellung
sachliche Richtigkeit und Aufbau zu
berücksichtigen sind
Schreibrichtigkeit
Den einzelnen Teilbereichen der Schularbeiten werden Punkte zugeordnet. Die Arbeit wird nach einem festgelegten Notenschlüssel bewertet.
Die Wichtigkeit der Teilbereiche „Mitarbeit“ und „Hausübung“ wurde bereits in den „Allgemeinen Beurteilungskriterien“ hervorgehoben.
Geographie u. Wirtschaftskunde, Geschichte u. Sozialkunde, Biologie u. Umweltkunde, Physik und Chemie:
In den Fächern Geografie und Wirtschaftskunde, Geschichte und Sozialkunde, Biologie und Umweltkunde sowie in Physik und Chemie sind pro Semester schriftliche Wiederholungen (insgesamt max. 30 Minuten pro Gegenstand) vorgesehen. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Ablegung von mündlichen Prüfungen. Auf eine nette Heftführung wird Wert gelegt.
Zur Mitarbeit zählen:
die Beteiligung an gemeinsamen Wiederholungen und Klassengesprächen
das selbstständige Erarbeiten von Themen
das Erkennen von logischen Zusammenhängen des Stoffes
das Sammeln von Informationen und Materialien, die den Unterrichtsstoff ergänzen (Zeitungen,
Bücher, Internet,....) oder sich auf aktuelle Ereignisse beziehen
Des Weiteren wird in Geografie und Wirtschaftskunde auch der richtige Umgang mit Karten (topographische und thematische Karten, Stadtpläne, Wirtschaftskarten,....) bewertet. In Biologie und Umweltkunde werden umweltorientiertes Verhalten und Handeln sowie Engagemanet in die Beurteilung einbezogen.
Bildnerische Erziehung, Musik, Leibesübungen und Textiles Werken
In den Gegenständen Bildnerische Erziehung, Musik, Leibesübungen und Textiles Werken sind Kreativität, Fantasie, Ausdauer, Leistungswille und Praxisbezug gefragt. Nicht nur die tatsächlich erbrachten Leistungen und praktischen Arbeiten, sondern auch das Bemühen der Schüler finden bei der Beurteilung Berücksichtigung.
Bildnerische Erziehung:
Kreativität, Fantasie, Ausdauer und Leistungswille sind Grundlagen für die Leistungsbeurteilung. Diese werden in verschiedenen Sozialformen (Partner-, Gruppen-, Projektarbeit) gefördert und gefordert.
Beurteilungskriterien:
persönliches, fantasievolles Gestalten (individueller Ausdruck)
Umsetzung der Aufgabenstellung (Bemühen um eine selbstständige, ideenreiche Ausführung)
Auseinandersetzung mit bildender Kunst (Museen, Galerien, Medien,...)
Geometrisches Zeichnen:
Beurteilt werden:
selbstständiges Lösen geometrischer Aufgaben
Ausführung geometrischer Zeichnungen
Herstellung maßstabsgetreuer Modelle
Raumvorstellung
Sauberkeit und Genauigkeit der Arbeiten
ästhetische Endausfertigung der Zeichnungen (Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung, Normschrift, farbliche Gestaltung)
Musikerziehung:
Zur Beurteilung werden folgende Punkte herangezogen:
Wiederholungen und Mitarbeit im Unterricht
aktive Teilnahme beim Tanzen, Singen und Musizieren (Orff-Instrumente, rhythmische Schulung)
schriftliche Überprüfungen des Unterrichtsstoffes
Berücksichtigung mangelnder Anlagen bei erwiesenem Leistungswillen zu Gunsten des Schülers
Leibesübungen:
Die Leistungsbeurteilung beruht auf folgenden Kriterien:
Überprüfung der motorischen Grundeigenschaften (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit) durch sportmotorische Tests (z.B. Zirkeltraining, Zeitläufe,...) und durch Beobachtung im Unterricht
Überprüfung im kognitiv-affektiven Bereich (z.B. Regelkunde) in Gesprächen mit den Schülern oder durch Einsetzen der Schüler als Spielleiter,....
Leistungsbereitschaft und Verhalten beim Spiel (Soziales Verhalten !)
Berücksichtigung der Anlagen und körperlichen Fähigkeiten bei erwiesenen Leistungswillen zu Gunsten des Schülers (gilt nicht bei Sporthauptschülern)
individuelle Leistungssteigerung
Technisches und Textiles Werken:
Beurteilt werden:
das fertige Werkstück
Kreativität, Eigeninitiative, Leistungswille bei der Ausführung der verschiedenen Techniken
Genauigkeit und Sauberkeit bei der Arbeit
Ordnung und Teamfähigkeit während des Unterrichtes
Ernährung und Haushalt:
Beurteilt werden
im theoretischen Unterricht (Ernährungslehre):
mündliche Mitarbeit
Wissen um die Aufgabe der Nahrung und Nahrungsinhaltsstoffe
qualitätsschonende Lebensmittelbearbeitung
Planung und Zubereitung von sinnvollen Speisenfolgen
im praktischen Unterricht:
Ordnung, Sauberkeit und Hygiene bei der Zubereitung
selbstständiges und partnerschaftliches Arbeiten
Ess- und Trinkkultur
kreatives Gestalten des Tisches bei aktuellen Anlässen im Schuljahr
Religion:
Für die Beurteilung im Religionsunterricht werden folgende Aspekte herangezogen:
Mitarbeit im Unterricht, bei religiösen Feiern und Projekten
soziales Engagement in Klassen- und Schulgemeinschaft sowie im fächerübergreifenden Projektunterrich
Heft- bzw. Mappenführung
selbstständiges Erarbeiten aktueller Themen wie Drogen, Sekten, Partnerschaft, usw.
Maschinschreiben/Einführung in die EDV:
Beurteilt werden:
Genauigkeit
Leistungen während des Unterrichtes ( Mitarbeit, fehlerfreies Schreiben, Übungsdiktate, Schreiben im Takt, Maschinenkunde)
Ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Elternhaus und Schule ist das Mitteilungsheft.
Rückmeldungen über erbrachte Leistungen erfolgen durch die beurteilten schriftlichen Arbeiten oder in Form einer Kontaktaufnahme (Frühwarnsystem) aus gegebenem Anlass.
Weiters wird pro Semester ein Elternsprechtag angeboten, an dem die Eltern die Möglichkeit haben, über den Lernerfolg ihres Kindes informiert zu werden.